Sitzball – Deutsche Meisterschaften 2017

 

Gold und Silber für Sitzballer/-innen bei DM in Gummersbach

Am 21. und 22. April 2017 wurden in Gummersbach die 64. Deutsche Meisterschaft im Sitzball der Herren und die 43. Deutsche Meisterschaft im Sitzball der Damen ausgetragen. Aus dem Landesverband Sachsen nahm wieder je eine Mannschaft teil. Die bewährten Teams der Spielgemeinschaften Leipzig/Plauen wollten Ihre guten Ergebnisse der Vorjahre bestätigen bzw. nach Möglichkeit auch verbessern. Die Damen waren in den letzten beiden Jahren bereits jeweils auf dem hervorragenden zweiten Platz gelandet. Die Herren, in den beiden  Vorjahren leider nur auf Platz vier, wollten ihre Siegesserie aus den Jahren 2012, 2013 und 2014 dieses Jahr um einen Erfolg erweitern.

Der erste Gegner der sächsischen Herren hieß Schwerte. Dass das Auftaktspiel eines jeden Turniers erfahrungsgemäß nie einfach ist, zeigte sich am Halbzeitergebnis von 11:11. Auf keinen Fall wollte man aber dieses erste Match verlieren und mit großem Kampfgeist errang unsere Spielgemeinschaft am Ende mit 25:24 einen knappen Sieg. Der Einstieg war geschafft! Aber mit der SG Hausen/Kassel wartete schon der nächste unbequeme Gegner auf die Sachsen. Und tatsächlich führten die Hessen zur Halbzeit mit 13:14. Aber auch diesmal konnte man mit 25:24 am Schluss den Sieg für sich verbuchen. Das letzte Spiel des Freitags gewann das Team aus Sachsen deutlich mit 29:13. Die Auswahlmannschaft aus Niedersachsen hatte danach zu keiner Zeit eine reelle Siegchance. Der erste Gegner am Samstag kam aus Emmelshausen und auch in diesem Duell konnte man mit 29:21 einen klaren Sieg einfahren. Die Gastgeber aus Gummersbach stellten danach wieder keine sehr große Herausforderung dar und das zeigte sich dann auch am Endergebnis von 31:15. Und auch die Sportfreunde aus Oberhausen sollten keine allzu große Hürde sein. Nach anfänglichen kleineren Schwierigkeiten gewann man dieses Match klar mit 27:18. Ludwigshafen war dagegen dann schon ein ganz anderes Kaliber. Das Team aus Rheinland-Pfalz hatte auch Ambitionen auf den Meistertitel. Jedoch zeigten die Herren aus Sachsen in der ersten Hälfte des Spieles eine so gute Leistung, dass man zur Halbzeit, etwas überraschend, deutlich mit 17:10 führte. Diesen großen Vorsprung konnte man zwar nicht ganz über die Zeit bringen, gewann am Ende aber trotzdem hochverdient mit 28:26. Das Team aus Rheinhausen-Moers stellte sich danach dann wieder als weniger schwieriger Gegner dar und unterlag mit 33:23 relativ deutlich. Mit Pforzheim wartete nun der nächste Titelaspirant auf die sächsischen Sitzballer, welche zu diesem Zeitpunkt als einzige Mannschaft noch keinen Punkt abgegeben hatten. Auch in diesem Spiel zeigte man wieder einmal kaum Schwächen und konnte so mit einem knappen 14:13-Vorsprung in die Halbzeitpause gehen. Die Sitzballer aus Leipzig und Plauen konnten sich in der zweiten Hälfte des Spieles sogar noch steigern und gewannen dieses, doch recht deutlich, mit 27:22. Damit war der vierte deutsche Meistertitel besiegelt und den Sachsen konnte dieser auch im letzten Spiel des Turnieres nicht mehr genommen werden. Jedoch hatte man  nun den Ehrgeiz, die Meisterschaft komplett ohne Punktverlust zu beenden. Dies hatte in den letzten Jahren keine Mannschaft geschafft. Und mit dieser positiven Einstellung gewann man dann auch noch gegen Menden mit 29:21. Die Freude über den wieder errungenen Meistertitel komplettierte die Silbermedaille der sächsischen Damen.

Bei den Damen wurde die Deutsche Meisterschaft der sechs teilnehmenden Mannschaften in zwei Spielrunden ausgetragen. Die Damen der SG Leipzig/Plauen starteten mit einem Sieg in den Meisterschaftskampf und konnten sich gegen Bayern mit 22:16 durchsetzen. Gegen Niedersachsen tat man sich etwas schwerer und gewann nur knapp mit 17:16. Die SG Karlsruhe/Bühl konnte man leider nicht besiegen und verlor mit 14:20. Die Gastgeber aus Gummersbach wiederum konnten die sächsischen Sitzballerinnen relativ deutlich mit 22:16 schlagen. Und auch gegen die Ländermannschaft Rheinland-Pfalz siegte man am Ende mit 21:18. Mit diesen tollen Ergebnissen und nur einer Niederlage war somit nach der ersten Runde noch alles möglich. Gegen Gummersbach gewann man dann, zum Auftakt der zweiten Spielrunde, knapp mit 14:13. Leider musste man dann gegen Niedersachsen mit 10:23 eine bittere Niederlage hinnehmen. Und auch gegen Karlsruhe /Bühl reichte es wieder nicht zu einem Sieg und es stand am Ende 13:16. Aber im Spiel gegen Bayern zeigten die Damen aus Sachsen dann wieder ihren Siegeswillen und gewannen überdeutlich mit 24:8. Die Silbermedaille sicherte man sich im letzen Match gegen Rheinland-Pfalz mit einem 20:16-Sieg.

 

Zum Einsatz kamen bei den Damen:

Nadine Schwarze – SV Lok Leipzig

Susan Micklich – SV Lok Leipzig

Elisa Hentschel – Leipziger  Sitzballverein 1999

Stefanie Brendel – BRSV Medizin Vogtland

Bettina Heinig – BRSV Medizin Vogtland

Antje Kittlaus – SV Lok Leipzig

 

Zum Einsatz kamen bei den Herren:

Mike Hentschel – Leipziger  Sitzballverein 1999

Yves Heinig – BRSV Medizin Vogtland

Oliver Müller – Leipziger  Sitzballverein 1999

Gordon Hawranke – BRSV Medizin Vogtland

Martin Frank – SV Lok Leipzig

Kay Heinig – BRSV Medizin Vogtland

Steve Schweizer – SV Lok Leipzig

Andy Schwellnus – Leipziger  Sitzballverein 1999

Enrico Holweg – SV Lok Leipzig

 

Endstand Herren

Platz Mannschaft Landesverband Punkte
1. SG Leipzig/Plauen Sachsen 20:0
2. VSG Pforzheim Baden 17:3
3. BSV Ludwigshafen Rheinland-Pfalz 16:4
4. BSG Schwerte Nordrhein-Westfalen 15:5
5. SG Hausen/Kassel Hessen 12:8
6. BSG Menden Nordrhein-Westfalen 8:12
7. VSG Rheinhausen-Moers Nordrhein-Westfalen 7:13
8. BSG Emmelshausen Rheinland-Pfalz 5:15
8. BS Oberhausen Nordrhein-Westfalen 5:15
10. Auswahlmannschaft Niedersachsen Niedersachsen 3:17
11. BSG Gummersbach Nordrhein-Westfalen 2:18

 

Endstand Damen

Platz Mannschaft Landesverband Punkte Trefferdifferenz
1. Auswahlmannschaft Niedersachsen Niedersachsen 16:4
2. SG Leipzig/Plauen Sachsen 14:6 +4
3. Ländermannschaft Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz 14:6 -4
4. SG Karlsruhe/Bühl Baden 10:10
5. BSG Gummersbach Nordrhein-Westfalen 6:14
6.